Unsere Welpenaufzucht....
 
Die Aufzucht unserer Welpen erfolgt bei uns im Haus im engen Familienanschluss, eine Zwingerhaltung lehnen wir strikt ab. Ca. 1 Woche vor dem geplanten Geburtstermin wird unser Wohn-/Esszimmer zum Welpenzimmer umfunktioniert, die Wurfkiste und sämtliche Utensilien die wir für die Geburt benötigen werden bereit gestellt.
Während der Geburt sind wir immer anwesend um bei Problemen sofort eingreifen zu können. Die ersten 10 Tage wird täglich das Gewicht der Welpen kontrolliert, um eine gleichmäßige Gewichtszunahme zu sichern.
 
Mit ca. 10-14 Tagen starten die Welpen ihre ersten Gehversuche und öffnen die Äuglein, spätestens dann wird die Wurfkiste um ein Welpengitter und eine Hundetoilette erweitert, damit die Kleinen mehr Platz zur Verfügung haben und lernen die Toilette zu benutzen.
 
Ab einem Alter von 4 Wochen gewöhnen wir die Welpen nach und nach an feste Nahrung, angefangen von Welpenmilch bis zum richtigen Futter. In dieser Zeit gibt es dann auch die ersten altersgerechten Spielzeuge und Tunnel mit in die Wurfkiste, damit etwas Abwechslung in den Alltag kommt.

Mit ca. 5 Wochen dürfen die Welpen je nach Witterungsverhältnissen stundenweise nach draußen, hier lernen sie viele neue Eindrücke, Geräusche und Bodenbeschaffenheiten kennen. Nach und nach setzen wir sie verschiedenen Dingen wie Staubsauger, Rasenmäher, Autogeräusche etc. aus, damit sie bis zur Abgabe vieles im sicheren Rudel kennengelernt haben. Unser Garten wird in dieser Zeit zu einem Welpenspielgarten umgebaut, verschiedene Tunnel, Bällebad, Sandmuscheln gefüllt mit Sand, Wasser und Rindenmulch dürfen natürlich nicht fehlen.

Sind die Zwerge 6 Wochen alt, wird täglich das Autofahren geübt, da wir mit 7 Wochen nach Wiesbaden zur Augenuntersuchung fahren müssen und wir es für sehr wichtig halten das dies die Kleinen vorher schon kennengelernt haben.
Mit 7 Wochen starten wir unsere ersten kleinen Spaziergänge, besuchen auch mal einen Reiterhof und Bekannte mit ihren Hunden. Selbstverständlich lernen die Welpen bei uns auch Katzen und Kinder kennen, was in einer Sozialisierungsphase nicht fehlen darf.
In der 8. Lebenswoche werden die Welpen geimpft, nochmals untersucht und erhalten ein Gesundheitszeugnis, damit jeder Welpenkäufer die Gewissheit hat das sein Zwerg gesund ist.
Mit ca. 9 Wochen ist es dann endlich soweit, die Welpen dürfen in ihre neue Familien umziehen.
Für uns ist es selbstverständlich das sie ihren Welpen solange er bei uns ist jederzeit besuchen können. Wir legen allergrößten Wert darauf unsere Welpenkäufer kennenzulernen und mit ihnen weiterhin Kontakt zu halten. Einmal im Monat treffen wir uns zum Hundespaziergang, ein Welpentreffen findet einmal jährlich im Frühjahr oder Sommer statt. Wir freuen uns natürlich jederzeit über eine kurze Nachricht oder Bilder wie sich unser Nachwuchs entwickelt und stehen natürlich für alle Fragen zur Verfügung.
Unsere Welpen erhalten bei Abgabe alle eine Welpenmappe, die den Kaufvertrag, Fotos, Impfausweis, Papiere,Gesundheitszeugnis sowie die Augenuntersuchung des Welpen und der Elterntiere (HD, ED, PRA Auswertung usw.) erhält.
Eine kleine Geschichte zum nachdenken........
Ich weiß nicht mehr wo ich geboren bin.
Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns.
Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell,aber sie war oft krank und sehr dünn.
Sie hatte nur sehr wenig Milch für mich, meine Brüder und Schwestern.
Die meisten von Ihnen waren plötzlich gestorben.
Als sie mich von meiner Mama wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war sehr traurig.
Meine Milchzähne waren kaum durchgestossen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht.
Arme Mama,es ging ihr so schlecht.
Die Menschen sagten, dass Sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir Ihnen auf die Nerven ging.
So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fort gebracht.
Wir kuschelten uns aneinander und fühlten,wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst.
Niemand kam um uns zu trösten.
All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche.
Wir sind in einem Petshop gelandet, einem Laden, wo es viele Tiere gibt.
Einige miauten,andere piepsten,einige pfiffen.
Wir hörten das wimmern von anderen Welpen.
Meine Schwester und ich drückten uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.
Manchmal kamen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen,die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen.
Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig.
Keine Hand die uns liebkost.
Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch,um uns zu begutachten.
Einige sind freundlich und streicheln uns,andere sind grob und tun uns weh.
Oft hören wir sagen:" Oh wie niedlich,sind die süß,ich will eins" aber dann gehen die Leute wieder fort.
Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben.
Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt,wie das Leben aus dem viel zu dünnen Körperchen gewichen ist.
Als die Händler sie am nächsten Morgen aus dem Käfig nehmen,sagen sie, meine Schwester sei krank gewesen und ich solle verbilligt abgegeben werden,damit ich bald weg komme.
Niemand beachtete mein leises Weinen,als meine kleine Schwester weggeworfen wird.
Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft!
Jetzt wird alles gut!!
Es sind sehr nette Leute,die sich tatsächlich für MICH entschieden haben.
Sie haben gutes Futter und eine Leine dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen.
Ihre Eltern sagen,ich sei ein süßes braves Hündchen.
Ich heiße jetzt "Lea".
Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar.
Sie sind so lieb zu mir.
Sie lehren mich freundlich,was ich tun darf und was nicht,passen gut auf mich auf,geben mir gutes Essen und viel,viel Liebe.
Ja und ich Liebe sie auch.
Vergessen ist die Zeit die ich so Leiden mußte.
Nichts will ich mehr als diesen wunderbaren lieben Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.
Erster Besuch beim Tierarzt!
Es war ein seltsamer Ort,mich schauderte.
Ich bekam einige Spritzen.
Meine besten Freundin,das kleine Mädchen ,hielt mich sanft und sagte, es wäre OK, dann entspannte ich mich.
Der Tierarzt streichelte mich und nahm mich in den Arm.
Er setzte mich auf dem Boden und ich konnte mit meiner Freundin spielen.
Jetzt war ich wieder glücklich.
Er war doch ein netter Mensch.
Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zusagen, sie sahen ganz bestürzt aus.
Ich hörte etwas von schweren Mängeln und Herzfehlern.
Ersprach von wilden verantwortungslosen Züchtern und das meine Eltern wohl noch nie gesundheitlich getestet worden seien.
Ich habe nichts von alledem begriffen, aber es war furchtbar,meine geliebte Familie so traurig zusehen.
Jetzt bin ich 6 Monate alt.
Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh.
Diese schrecklichen Schmerzen gehen nie weg.
Außerdem bekomme ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem Mädchen spielen will.
Ich möchte doch auch so gern ein kräftiger Hund sein, über die Wiese rennen, den Ball holen, aber ich schaffe es einfach nicht.
Vater und Mutter sprechen über mich.
Es bricht mir das Herz ,alle so traurig zusehen.
In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt.
Er ist jetzt auch mein Freund.
Leider sagte er immer, "es ist genetisch" und es ist "nichts zu machen".
Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meinerFamilie spielen, möchte hüpfen und springen.
Es geht nicht.
Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je.
Ich konnte nicht einmal aufstehen um zu trinken und nur noch schreien, vor Schmerzen.
Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam. Was ist los??
War ich böse ?
Sind sie am Ende noch böse auf mich???
Nein, Nein,sie liebkosen mich ja so zärtlich.
Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten!
Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich ihre Hand.
Die Menschen weinen in mein Fell.Ich fühle wie sehr sie mich lieben.
Mit Mühe schaffe ich es ihre Hand zu lecken.Der Tierarzt nimmt sich sehr viel Zeit für mich und ist sehr freundlich und ich empfinde etwas weniger Schmerzen.
Das Mädchen hält mich ganz sanft ,ein kleiner Stich.......
Gott sei Dank der Schmerz geht zurück.
Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.
Ein Traum,ich sehe meine Mama ,meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese.
Sie rufen mir zu,dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück.
Hier könnte ich über die Wiesen rennen.
Ich solle nur schnell über die Regenbogenbrücke laufen, dann wären wir wieder vereint.
Schwanzwedelnd warten sie am anderen Ende, ich brauche keine Angst haben.
So sage ich meiner Menschenfamilie "Auf Wiedersehen" auf die einzige mir mögliche Weise, mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.
Viele Jahre wollte ich mit Euch verbringen,
es hat nicht sollen sein.
Es tut mir Leid, ich war halt nur Händlerware.
Voller Freude gehe ich über die Regenbogenbrücke in das Tal des Friedens.
Wer weiß, vielleicht treffe ich meine geliebte Familie eines Tages ja wieder in diesen friedlichen Ort, dem Regenbogenland.
Wollen Sie solch einen Welpen oder solchen Züchtern einen Welpen abkaufen damit denen niemals das Handwerk gelegt wird?
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